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buchtipp im juli von yvonne peyer

Martin Mosebach: Taube und Wildente
336 Seiten, CHF 24.00

„Ein unerhörtes Stück Literatur über Liebe, Kunst und Verrat samt glorioser Pointe.“ schrieb Tobies Haberl in der Süddeutschen Zeitung nach Erscheinung des Buches. Und er hat recht!
Sprachgewaltig, bildstark, stimmungsvoll: so kommt dieser skurrile Sommerroman daher. Die Familie Dalandt verbringt den Sommer wie jedes Jahr auf ihrem Landsitz in der Provence. Es ist heiss, die Luft ist flirrend, die Hitze macht träge.
Die Hausherrin unterhält eine sexuelle Beziehung zum Verwalter, der Hausherr ist derweil mit einer eigenen Geliebten abgelenkt. Der Streit entzündet sich nicht etwa am Fremdgehen der beiden Eheleute. Nein, stellvertretend für alle Probleme ist es ein Gemälde, das einen heftigen Disput entfacht: Das Stillleben aus dem 19. Jahrhundert mit dem Titel „Taube und Wildente“. Die Frau will es verkaufen, was für den Mann überhaupt nicht infrage kommt. Er hängt an dem Bild.

Was am Ende des Sommers von all dem übrig bleibt, sei hier nicht verraten. 
Dieser Roman hat sich mit seiner fulminanten Sprache und seiner grotesken Geschichte das Prädikat „olymp & hades ausgezeichnet“ absolut verdient!

olymp@olympundhades.ch
Lieblingsautorin: Carmen Korn liebt: Familie, Bücher, Fasnacht, Mode und Sonnenschein

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olymp@olympundhades.ch
Lieblingslektüre: belletristische Bücher, biografische Romane
liebt: Kaffee, 18 Grad und Nieselregen, Bäume, ungestörtes Durchlesen, Kinder im Buchladen, alte Häuser, Solidarität und Katzen